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Auf der Suche nach dem Vogel der Zeit

 
[zurück]     Schatten über Akbar

Auf Akbar, im Herzen der Hochebenen des Medir, gibt es eine Zuflucht, die alle Unglücklichen zu erreichen suchen: den Hof des Ritters Bragon. Draußen tobt das Chaos, aber drinnen herrscht Ordnung!

Doch in diesen Tagen liegt ein düsterer Schatten über Akbar, der bekämpft werden muß, bis zum bitteren Ende - er vergeht erst, wenn Akbars Monde rot sind... blutrot...

Die Zauberprinzessin Mara, die Herrscherin der Palfangier, bittet den berühmten Ritter Bragon um Hilfe, denn sie will der Bedrohung entgegentreten, um Akbar zu retten. Und so begeben sich Ritter Bragon und Pelissa, ihre Tochter, auf die gefahrvolle Suche nach dem Vogel der Zeit.

Zuerst gilt es, das Schneckenhaus Ramors zu erringen. Doch Shan-Tung, der Zauberprinz der Gefilde der donnernden Erde, Herrscher über die grauen Gestalten, bewacht es in der Stadt Ir-Weig scharf, denn er weiß um dessen Macht. Aber es muß ihm entwunden werden - friedlich oder mit Gewalt!

 
[zurück]     Der Tempel des Vergessens

Ihre Suche führt Pelissa und Ritter Bragon von der Stadt Tha in die Sandwüste, in der die Jasire leben, nach Numur, der Festung der Jasire, der Zitadelle ihres Zauberprinzen Fjel. Hier ist für die Jasire der Nabel der Welt... über den der Tempel des Vergessens seinen Schatten wirft.

Nach der Legende ließen die Götter diesen Tempel bauen, um sich dort auszuruhen, und hier werden auch die Träume der Jasire erschaffen... Außerdem heißt es, daß jeder, der den Tempel des Vergessens betritt, ihn nie, nie wieder verläßt. Die gottgebrachten Träume sind zu stark... es sind übermächtige Alpträume! Deswegen wagen sich nur Alte und Kranke, die sich schon dem Tode nahe wähnen, über die Schwelle des Tempels.

Und dennoch müssen Pelissa und Bragon in das Innerste dieses Tempels vordingen, um die Runen zu entziffern, die ihnen den Weg zum Vogel der Zeit weisen können...

 
[zurück]     Grauwolfs letzter Kampf

Der Weg zum Vogel der Zeit führt die Gefährten zum Himmelsfinger, der riesigen Felsnadel bei der Mündung des Flusses Dol. Die Legende von Akbar berichtet, daß die alten Götter von der Spitze des Himmelsfingers abgeflogen sind... zu den Sternen... für immer.

Doch zunächst ist ein namenloser Landstrich zu durchqueren, der unwirtlichste in Akbars sieben Reichen. Kein Zauberprinz herrscht hier, kein Zauber wirkt... hier herrscht nur eins: das Gesetz des Überlebens! In grauen Vorzeiten hat ein Volk von Baumeistern eine geheimnisvolle Stadt errichtet, und einzig ein gewaltiges steinernes Tor gewährt Einlaß. Nur wer dem Tod ins Auge blicken kann, dringt in diese Ruinen ein... denn das Volk ist ausgelöscht, doch seine grausamen Rituale leben fort!

Dies ist das Reich von Grauwolf, einem legendären Helden, der einst in allen Gegenden Akbars gekämpft und das Böse in seinen geheimsten Schlupfwinkeln aufgespürt hat. Zeit seines Leben hat er Ruhm und Ehre abgelehnt, um sich ganz dem Kampf zu widmen... Viele haben versucht, sich mit ihm zu messen, und noch heute dringen sie in sein Reich ein, um ihn zu besiegen. Doch er zeigt ihnen allen, wer der Meister ist... der wahre Meister des Kampfes. Und nun fordert er Ritter Bragon zum entscheidenden Zweikampf!

 
[zurück]     Das Ei der Finsternis

Ritter Bragon und seine Gefährten gelangen endlich zum Ziel ihrer Suche, wo der Hüter des Nestes sie über den alten Mythos vom Vogel der Zeit aufklärt:

"Seht! Als Akbar geschaffen wurde, gab es weder Sonne noch Mond... das Licht regierte ungeteilt. Dann erschien die Zeit, und ihre Gestalt war das Ei. Und das Ei war so schwarz wie die Finsternis. Und dann gebar das Licht ein Lebewesen, doch das war so neugierig, daß es die Eischale zerbrach und den Vogel der Zeit freiließ. Um den Fehler wiedergutzumachen, machte sich das Wesen einen Pfeil und einen Bogen und schoß nach dem schwarzen Vogel am Himmel. Und als der Pfeil den Vogel traf, geriet das gesamte Universum aus den Fugen. Die Flügel des Zeitvogels dehnten sich bis ins Unendliche aus. Aus seinen Augen wurden Monde und aus dem Staub seiner Flügel wurden Sterne. Doch bevor der schwarze Vogel verging, legte er ein Ei, ein Ei, weiß wie der Tag. Und das Wesen legte wieder an und schoß, und da überflutete das Licht den Himmel, und aus den Augen des weißen Vogels wurden Sonnen. Und seitdem gibt es den steten Wechsel von Tag und Nacht auf Akbar... weil der Bogenschütze unaufhörlich schießt, bis ans Ende aller Zeiten!"

Unsere Freunde gewinnen zwar das Ei der Finsternis, aber noch ist Ramon nicht gebannt. Der Rückweg zu Mara führt sie durch das weiße Land, das Reich des Zauberprinzen Tharmin, das Land des edlen und tapferen Jivran-Volkes, in dem das schreckliche Blutfieber grassiert...

... letzte Änderung am 23.05.98 um 23:05 h

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